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Fahrrad / Bike - Fahrräder / Bikes - Lexikon

Fahrradhersteller

Bismarck. Nach dem bis zum Ende des 19. Jahrhunderts Großbritannien der Lieferant von Fahrrädern in Deutschland war, kamen zwei Kaufleute Gottlieb Frowein und Carl Richard Holbeck auf die Ideen eine eigene Produktion von Fahrrädern zu starten. Ihr Startkapital erhielten die Beiden zum Teil von drei Kaufleuten aus Hamburg.

Viele Jahre des Erfolges, mit vielen Höhen und Tiefen, kamen auf die damaligen „Fahrradwerke Bismarck GmbH“ zu. In dieser Zeit werden auch viele Rennen mitgefahren und gewonnen. Im Jahr 1948 verkaufte das Unternehmen das 1 000 000 Rad. Kurz darauf, 1957, ist das Unternehmen aus bis heute unklaren Gründen pleite. Der Name „Bismarck“ wird an Firma Falter aus Bielefeld verkauft. Kaum jemand weiß, dass in diesen Jahren auch Haushaltsnähmaschinen und die ersten Fahrräder mit Motor gebaut wurden. Die Produktion der Nähmaschinen brachte jedoch nicht den erhoffen Erfolg. Auch die Motoren für die Fahrräder waren derzeit noch nicht richtig entwickelt. Die Fahrradrahmen waren zu dünn und konnten die Motoren nicht richtig halten. Einige Zeit später kam ein Motor der Firma Sachs auf den Markt. Die sogenannte „Saxonette“. Der Motor wurde ebenfalls mit mäßigem Erfolg in die Fahrradrahmen eingebaut. Das Bielefelder Unternehmen, das die Namensrechte an den Bismarck-Fahrrädern erwarb produzierte weiter bis zum Ende der 90er Jahre. Was aus der Produktion geworden ist, ist heute unklar.  

 
 

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