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Fahrradhelm

Was es beim Kauf eines Fahrradhelmes zu beachten gibt - Tipps, Tricks und Empfehlungen zum Kauf eines passenden Fahrradhelms
Fahrradhelm

Der Helmkauf steht an – doch halt – warum kostet der eine Helm nur 15 Euro, der andere aber sogar 150? Wird hier etwa bei der Sicherheit gespart oder hat dies rein funktionelle Gründe?

Der Preis eines Fahrradhelmes wird maßgeblich durch den Fertigungsaufwand bestimmt. Dieser steigt an, je ausgefeilter das Ventilationskonzept ist, je besser die Polsterung oder etwa das Größenverstellsystem. Mehr zum Herstellungsprozess eines Fahrradhelms erfahren.

Wer im Super- oder Baumarkt einen Fahrradhelm kauft freut sich über den geringen Preis. Im Gegenzug bekommt man hier ein einfachen, meist farblich nicht ganz aktuellen, Helm. Um in Deutschland in den Handel zu gelangen, muss der Helm gewissen Prüfnormen entsprechen, genauer gesagt der DIN EN 1078. Oft trägt der Helm darüber hinaus noch ein nicht verpflichtendes GS Siegel, welches beispielsweise vom TÜV vergeben wird. Mehr zu diesem Siegel und den Fahrradhelmnormen finden Sie in unserem Artikel zum Thema Normierung und Prüfsiegel von Fahrradhelmen.

Ein Helm aus diesen Bezugsquellen muss vom Aspekt der Sicherheit also nicht unbedingt schlechter sein als ein Markenhelm aus dem Fachhandel. Problematisch ist nur, dass oft nur eine Einheitsgröße angeboten wird, was die korrekte Anpassung auf den eigenen Kopf oft nur unzureichend erlaubt. Sitzt der Helm nicht druckfrei und straff auf dem Kopf, so leidet die Sicherheit massiv. Bei starkem, unangenehmen Druck etwa an Schläfe oder Hinterkopf, führt es auch oft dazu, dass der Helm gar nicht erst aufgesetzt wird. 
Eine Anprobe verschiedener Modelle in einem Fachgeschäft mit viel Auswahl kann also durchaus sinnvoll sein. 

Helmkauf im Fahrradfachhandel 
Beim Helmkauf im Fahrradhandel kann die oft sehr große Auswahl und die nicht unerheblichen Preisdifferenzen einen als Käufer anfangs etwas verunsichern. 

  • Passform 
    Probieren Sie verschiedene Helmmodelle vom gleichen sowie anderen Herstellern durch. Nach dem Anpassen der Größe, am besten durch einen geschulten Berater, sollte der Helm an keiner Stelle des Kopfes unangenehm drücken. Merkt man den Helm extrem, so sollten weitere Modelle getestet werden. Das passende Modell drückt nicht, sitzt angenehm und hält auch ohne Gurt gut auf dem Kopf. 
  • Preis
    Ein guter, hochwertig verarbeiter Helm ist "teuer" (ab etwa. 30-40 Euro für einen Erwachsenenhelm), muss aber nicht sehr teuer sein. Die große Preisdifferenz ensteht durch die Verarbeitungsqualität (Polster, Nachbearbeitung) sowie die Unterschiede in der Ventilation. Je mehr Ventilationsöffnungen ein Helm besitzt, desto teuer ist seine Fertigung und damit auch der Endverbraucherpreis. Je besser das Lüftungskonzept, desto angenehmer trägt sich der Helm vor allem im Sommer oder bei hoher Anstrengung. Ebenso teuer sind Spezialhelme wie etwa Full-Face oder Mountainbikehelme. Diese sind durch ihre angepasste Form sowie dem höheren Materialaufwand teurer zu produzieren. 
  • Ausführung
    Wer Downhill-Rennen fährt benötigt einen anderen Helm als ein Rennradfahrer. So sieht ein vollummantelter BMX-Helm eventueller schicker aus, bietet für normale Tourenfahrer aber fast nur Nachteile. Wer ein Pedelec oder gar ein S-Pedelec fährt sollte ebenfalls bzw. muss als S-Pedelec-Fahrer einen speziellen Helm kaufen (siehe Verkehrsrechtliche Einordnung von S-Pedelecs). Dies gilt es beim Kauf eines Helmes unbedingt zu beachten. 
Zeitpunkt für einen Neukauf
Der alte Helm sieht noch gut aus? Eventuell sollten Sie dennoch über einen Neukauf nachdenken. Das Polystyrol, aus welchem Fahrradhelme bestehen, verhärtet in Folge der UV-Strahlung der Sonne nach und nach, sodass nach etwa 4-5 Jahren keine Schutzwirkung mehr gewährleistet ist. Das verhärtete Polystyrol kann sich nun nämlich nicht mehr zusammenstauchen, die Stoßenergie kann somit vom Helm nicht mehr aufgenommen werden. 

 
 

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