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Pflege und Wartung von Heckmotoren

Was es aufgrund den Besonderheiten des Heckmotors bei Umgang mit diesem zu beachten gibt

 Pflege und Wartung von Heckmotoren

Vor- und Nachteile des Heckmotors

Heckmotoren zeichnen sich durch ihre „Spritzigkeit“ aus. Das bedeutet, sie lassen sich sportlich fahren und bringen eine starke Anfangsbeschleunigung mit. Ihre Schwäche allerdings liegt beim Bergauffahren. Dort fährt der Nutzer meist sehr langsam – hier muss der Motor im Heck in einem Drehzahlbereich arbeiten in dem er nicht sehr effizient ist. Er produziert also statt viel Leistung – also nutzbarer Unterstützung für den Fahrer, mehr Wärme. Auf langer Sicht kann dies zur starken Erwärmung des Motors führen. Frühere Modelle liesen sich dabei sogar bis zu einem Ausfall des Motors treiben (bekannt wurde hier vor allem die frühen Motoren der Firma BionX). Dies jedoch ist heute kaum mehr anzutreffen oder nur noch in sehr billigen Modellen die auf hohe Belastungen nicht ausgelegt sind. Die guten Heckmotoren lassen hierbei einfach nur in der Leistung nach, was bedeutet das der Nutzer also mehr selbst ackern muss. Sollten sie also lange Bergfahrten mit ihrem Rad planen, so greifen sie entweder lieber gleich zu einem Modell mit Mittelmotor – oder aber Sie wählen eines mit Heckmotor und großem Übersetzungsspielraum (20 Gänge und mehr) um die die Motorleistung damit angenehm kompensieren zu können. Solche Modelle bietet Beispielsweise der Hersteller Bulls in Zusammenarbeit mit dem Motorenhersteller Brose an. 

Heckmotor oder Hinterradmotor eines GreenMovers des Herstellers Bulls

Hinterradmotor an einem E-Bike -
statt der Hinterradnabe sitzt hier ein eine vergleichsweise 
dicke Scheibe mit Motoreinheit in der Mitte des Hinterrades

Mehr Kraft für mehr Akku
Energierückgewinnung mit dem Heckmotor 

Der Heckmotor ist es Ihnen durchaus dankbar wenn sie selbst gute Arbeit am Berg leisten. Zum einen lässt sie so der Akku nicht so schnell im Stich und zum anderen können sie bei der darauf meist folgenden Abfahrt rund Fünf Prozent an Kapazität zugewinnen, wenn sie die Rekuperationsfunktion (also Energierückgewinnungsfeature) nutzen. Diese lädt den Akku teilweise wieder auf, je nach System z.B. durch ihre Bremskraft oder durch das Ausnutzen ihrer Tretenergie. Ebenfalls sollten sie darauf verzichten lange Bergtouren im Winter zu machen, zumindest nicht mit voller Unterstützung. Hierbei ist bei jedem E-Bike bedingt durch die Temperatur die Leistung nicht komplett auf voller Höhe wie sie es bei wärmeren Temperaturen wäre. Der am Berg so oder so schon kämpfende Motor muss hier also noch einer zusätzlichen Belastung standhalten.  Dies ist auf lange Sicht weder für Akku noch Motor besonders gesund.

Bestes Einsatzgebiet des Heckmotors

Der Hinterradmotor eignet sich vor allem für relativ flache Gegenden und längere Touren. Hier spielt er ganz klar seine Geräuschlosigkeit und seine geringere Belastung am Antriebsstrang aus. Da die Kraft nur am Rad selbst wirkt erfährt das Rad nur durch das Gewicht eine höhere Belastung, bleibt sonst aber so gut wie unangetastet durch den elektrischen Zusatzantrieb.  Für Tourenfahrer mit guter Kondition ist dar Heckmotor also durchaus eine Überlegung Wert und das nicht nur wegen des geringeren Verschleiß der Fahrradkomponenten. 

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