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Shimano Dura-Ace

Shimano Dura-Ace ist eine Gruppe aus Shimano Rennradkomponenten, genauer gesagt Shimanos Top-Rennradgruppe.
Shimano Dura-Ace

Die Dura-Ace Serie gibt es seit dem Jahr 1973 mit der Modellnummer 7000. Anfangs bot sie 12 Gänge, bedingt durch 6 Ritzel am Hinterrad sowie 2 Kettenblätter. Nach und nach entwickelte sich die Modellreihe immer weiter, sodass sie zum Erscheinen der 7400 Serie 16 Gänge aufwies, sowie später die bis heute legendäre Shimano Total Integration (STI) Rennradbremsschalthebelkombination aufweisen konnte (1991).

Bis heute bieten die Japaner davon zwei Versionen an, wovon eine für Straßenrennen mit dem Rennrad gedacht ist und die andere für Bahnwettbewerbe in Radstadien. Kennzeichnend für letztere sind die Starrnaben, welche extrem dünn und leichtgängig sind sowie das Fehlen einer Gangschaltung aufgrund des nur einen vorhandenen Ganges (Road und Track).

Mit der Dura-Ace Linie schafft es Shimano Campagnolos Record Rennradradgruppe ein ebenbürtiges Produkt entgegenzusetzen, welches bis heute mit den Italienern um die Gunst der Rennradelite buhlt.

Im Jahr 1997 führte Shimano mit der Modellnummer 7700 die neunfach Ritzel ein, was bis heute noch an vielen älteren Rennrädern zu finden ist. Besonders macht diese Serie neben dem zusätzlichen Ritzel auch die Möglichkeit der Nutzung eines dritten Kettenblatts, was heute im Rennradsport schwerlich auffindbar ist. Zudem waren Kurbellängen von bis zu 180mm erhältlich, was heute ebenfalls nur noch schwer erhältlich ist. Sie gilt bis heute bei vielen Fahrern als legendär, unter anderem wegen dem außergewöhnlichen Design, welches ihr nachgesagt wird.

Abgelöst wurde die neunfach Dura-Ace Gruppe mit der 7800er Serie, welche nun mit 10 Ritzeln am Hinterrad aufwartete und im Jahr 2004 ihr Debüt feierte.

Im Jahr 2009 machte Shimano nach ihrem Erfolg mit ihrer STI Technologie im Jahr 1991 wieder groß von sich reden, die Duara-Ace Gruppe mit der Modellnummer 7900 war geboren. Fortan sollte es nicht nur zwei Versionen dieser Rennradgruppe geben, sondern an der Zahl drei. Die ominöse dritte im Bunde ist die Dura-Ace Di2, auch bekannt unter der Modellnummer 7970, die erste elektronische Schaltung von Shimano. Hierbei wird der Schaltvorgang selbst nicht durch verlegte Züge und veränderte Zuglängen gesteuert, sondern durch elektrische Kabel, welche Signale des Fahrers an das elektrische Schaltwerk und den Umwerfer digital weitergeben, welche diese verarbeiten und umsetzen. Neben vielen potenziellen Risiken bietet diese Version der legendären Dura-Ace Gruppe vor allem eines, maschinelle Präzision und viele nützliche Zusatzfeatures, Vermeidung von Schaltfehlern, Programmierung der Schaltung und ähnliches, um nur einige zu nennen.

Mit der Modellnummer 9000 im Jahr 2012 erfolgte in der Dura-Ace Linie erstmalig ein großer Sprung in der Nomenklatur. Darüber hinaus wurden einige größere Änderungen implementiert, der Sprung zu elf Ritzeln am Hinterrad war dabei noch die kleinste. Shimano führte hierbei nun auch am Rennrad das sogenannte „Rider Tuned“ Prinzip ein, ein Konzept welches aus Shimanos Mountainbike Oberklasselinie XTR übernommen wurde. Während davor der exakte Lochkreis der verwendeten Kettenblätter entscheidend war, sind nun alle Kettenblätter mit einem Lochkreisdurchmesser von 110mm ausgestattet. Dies ermöglicht dem Fahrer das Rad jederzeit ohne große Probleme auf seine eigenen Bedürfnisse anpassen zu können und sich für jede Situation die passenden Übersetzungsvarianten einstellen zu können. Darüber hinaus wurde in der 9000er Serie auch erstmals das alt bewährte 5-Arm Kurbelkonzept am Rennrad über den Haufen geworfen, wie am Mountainbike schon etwas länger üblich, hatte die neue Dura-Ace Kurbel nun nur noch 4-Arme am Kurbelstern, was Shimanos Rider Tuned Technik den Weg ebnete. Ebenfalls aktualisiert wurde in diesem Zuge auch die Di2 Version der Dura-Ace, numerisch wird diese mit der Nummer 9070 gelistet.

Besonderheiten der Dura-Ace Gruppe
Neben den vergleichsweise hohen Anschaffungskosten zeichnet sich die Dura-Ace Gruppe von Shimano vor allem durch ihr edles Finish sowie ihre Führungsrolle in dem Bereich der Schalttechnologien am Rennrad bei Shimano aus. Darüber hinaus wird sie gerade von professionellen Fahrern aufgrund ihres geringen „Kampfgewichts“ sowie der Schaltpräzision geschätzt. Neue Technik erfährt ihr Debüt zuerst in der Top Gruppe und wird dann nach und nach größtenteils an untere Gruppen weitergereicht. Bedingt durch ihren guten Ruf, erzielen auch gebrauchte Räder mit Dura-Ace Komponenten einen hohen Wiederverkaufswert.

Shimano Dura-Ace Rennradgruppe 9000er Serie Übersicht

 
 

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