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Fahrradhersteller & Fahrrad / E-Bike - Lexikon

Fahrrad - Lexikon

Begriff aus der Federungstechnik,  kommt bei hochwertigen Federungselementen zum Einsatz. Aus dem Englischen für „Niedergeschwindigkeitskomprimierung“, beschreibt das Einfederungsverhalten bei schwachen oder niederfrequenten Stößen.

Eine Low-Speed Compression Technik kommt bei sogenannten intelligenten Federungen zum Einsatz. Diese unterscheiden zwischen High-Speed und Low-Speed Einfederung. Gemeint sind hiermit entweder sehr starke Stöße, wie sie typischerweise bei hohen Geschwindigkeiten auftreten, oder sehr langsame wie etwa beim bergauf Pedalieren.

Bei niederen Frequenzen ist ein anders Ansprechverhalten als bei hohen Frequenzen wünschenswert. Hier soll die Federung sehr sensibel arbeiten, sprich Antriebseinflüsse bestenfalls ausblenden, leichten Bodenunebenheiten aber folgen. Je nach Hersteller gibt es verschiedenste Systeme um die Low-Speed Compression zu steuern. Während manche dies automatisch machen, etwa mit sogenannten Masseträgheitsventilen, arbeiten andere mit individueller Einstellung durch den Fahrer oder wiederandere mit frequenzgesteuerter Funktion.

Unterscheidet eine Federung nicht zwischen schwachen und starken Schlägen bzw. der Richtung aus denen die Schläge kommen (etwa von oben beim Pedalieren und von unten beim Springen), so arbeitet die Federung oft nicht immer optimal. Folge können ein Wippen beim bergauf Pedalieren sein, oder aber ein vergleichsweise unsensibles Ansprechverhalten bei sehr starken oder aber sehr schwachen Schlägen. Der Fahrer hat somit eventuell nicht in jeder Situation die besten Kontrollmöglichkeiten über sein Rad. 

 
 

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