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Fahrradhersteller & Fahrrad / E-Bike - Lexikon

Fahrrad - Lexikon

Das Gewicht eines Reifens hängt von mehreren Dingen ab, generell lässt sich aber folgendes sagen:

  • Drahtreifen, also Reifen mit einem Drahtkern im Reifenwulst, sind in fast allen Fällen schwerer als Faltreifen, eine spezielle Art von Drahtreifen welcher aber statt Draht, Kevlar oder Nylon enthält und deswegen leichter und faltbar ist. Die Unterschiede bei ansonsten gleicher Reifengröße und Qualität können hier, je nach Größe, im Bereich von wenigen Gramm bis 100g, oder sogar mehren 100g (z.B. bei 29 Zoll Reifen mit einer Breite von 54mm). Standard Faltreifen können aber auch durchaus schwerer sein als herkömmliche Drehtreifen und sind zumeist teuer als diese.
  • Mit zunehmender Reifenbreite nimmt bei den jeweiligen Reifenmodellen auch das Gewicht zu. Fahrradreifen steigern sich in der Breite meist in drei Millimeterschritten, bei sehr dünnen Reifen wie Rennradreifen liegt die Gewichtssteigerung von Größe zu Größe meist nur bei kleinen zweistelligen Grammzahlen, je breiter die Reifen werden gerne dann aber auch 100g und mehr.
  • Das Gewicht eines Reifens und seine Pannensicherheit sind Zielkonflikte in der Reifenherstellung, das heißt beide Dinge optimal abzudecken ist schlichtweg nicht möglich. Sehr leichte Reifen sind deswegen tendenziell pannenanfälliger als schwerere Reifen, wobei die umgekehrte Beziehung wiederum nicht unbedingt gelten muss, da es verschiedene Arten von Reifenpannen gibt. Die allgemeine Pannensicherheit eines Reifens lässt sich gut an seiner EPI Zahl ablesen, wobei man hier vorsichtig sein muss, da hier von Herstellerseite oft getrickst wird. [LINK]
 
 

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